3. STREETwald Cross Dirt Run

Der inzwischen 3. STREETwald Cross Dirt Run by Jörg Oberle ist Geschichte. Endlich wieder ein Trailevent in Aschaffenburg. Ich war nun bereits das dritte Mal dabei und es gibt genügend gute Gründe warum ich noch keinen ausgelassen habe und mich Jahr für Jahr auf diese Veranstaltung freue. Auch wenn mir dieses Mal die Waden ein paar Tage weh getan haben 🙂

Ich muss ja immer wieder feststellen, die Aschaffenburger haben nicht so wirklich Lust auf Cross- und Trailläufe. Warum nur? Wir haben hier so viele tolle Wälder mit einzigartigen Trailstrecken. So viele tolle Waldgebiete und vor allem den Spessart direkt vor der Haustür! Und dann findet solch eine tolle Trailveranstaltung wie der STREETwald Cross statt und gefühlt 80% der Teilnehmer sind gar nicht aus Aschaffenburg & Umgebung. Dabei hat dieser Lauf soviel zu bieten und ist mehr als eine gelungene Abwechslung zu den ganzen Straßen- und Volksläufen.

Fange ich bei den Menschen an, die dies überhaupt ermöglichen. Allen voran dem Organisator Jörg Oberle, der mit soviel Herzblut an diese Sache heran geht und für diesen Lauf und diese Veranstaltung brennt. Dazu die unglaublich sympathische und tolle Helfertruppe. Hier läuft alles noch so familiär ab und man fühlt sich einfach wohl und gut aufgehoben 🙂 Ob vor, während oder nach dem Lauf! Wenn man bedenkt, dass an den Verpflegungsstationen mehrere Stunden bei der Kälte ausgeharrt wurde und trotzdem noch mit einem Lächeln angefeuert wird – Respekt! Wahnsinn! Danke!

Kommen wir zum Lauf – ein Trail bietet einfach tolle Landschaften und ist viel abwechslungs-reicher als ein Asphaltlauf. Beim STREETwald Cross erwarten euch knackige Anstiege, anspruchsvolle Singletrails, die absolute Stille im Wald, witterungsbedingt sehr schlammige Passagen, die Aussicht auf die Natur, das Rauschen des Baches, das Überqueren kleiner süßer Brücken … ach man könnte ewig weiterschreiben und davon schwärmen … ihr müsst das einfach selber erlebt haben!

Ansonsten wurde der Lauf in drei Distanzen angeboten, den 11,3 – den 22,6 und der Königsdisziplin den 33,9 km – und den letzten Kilometern in der Dämmerung und dem Einbruch der Dunkelheit zu bewältigen! Wie bereits erwähnt, macht die Strecke sehr viel Spaß, da zwischen Asphalt, befestigten und unbefestigten Waldwegen alles dabei ist. Jedoch – puh – vielleicht lag es auch an Karneval, aber in Runde 2 brannten ab km 15 schon meine Beinen und ich wurde auch etwas langsamer 🙂

Was gibt es noch tolles zu erwähnen? Die Teilnehmer – auch hier nicht das klassische Konkurrenzdenken, sondern jeder genießt einfach den Lauf und will Spaß haben. Während des Laufs unterhält man sich auch mal oder wenn einer abrutscht wird gleich nachgefragt, ob alles in Ordnung ist. So muss das sein! Laufen soll Spaß machen. Und ja, Laufen ist eine Herausforderung. Aber zusammen unter Gleichgesinnten, macht es gleich noch einmal viel mehr Spaß!

Und was gibt es tolleres nach 22,6 km, als ein alkoholfreies Weizen und einen leckeren heißen Erbseneintopf mit einem Wiener Würstchen? 🙂

Jörg, ich kann dir nur immer wieder einfach ein Kompliment machen! Der Lauf wird von Jahr zu Jahr in den kleinsten Details noch verbessert und etabliert sich in Deutschland immer mehr zu einem Geheimtipp für einen klasse Traillauf zu Beginn der Saison! Coach ich werde dich weiterhin unterstützen und ziehe meinen Hut davor – was du die letzten Jahre alles auf die Beine gestellt hast!

Fotos by IT & FOTO Ingo Janek -> www.it-foto-janek.de  it-foto-janek.de – danke für die tollen Aufnahmen und deinen Einsatz!

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