#Trails2Tegernsee – Nachbericht – Teil 2

Was war das denn für ein Tag und das Wetter war wie bestellt! Doch fangen wir von vorne an!

4:00 Uhr – Wecker klingelt. Mit Marmeladentoast, Kaffee und etwas Wasser füllten wir uns die Mägen, zogen uns an, machten uns fertig und bereiteten die Flasks und Gels vor. Alle Geräte waren aufgeladen und los ging es.

5:15 Uhr – bereits 15 min hinter der geplanten Zeit 🙂 Und los. Von der Haustür in Kiefersfelden. Es war bereits um die Uhrzeit wärmer als gedacht. Das kann heute ja was werden 😉 Da es noch zu dunkel war und wir unsere schweren Beine erst mal lockern wollten, sind wir anstatt über den Hechtsee durch den Kohlstattpark gelaufen. Flach durch den Ort. Alles stil, fast kein Mensch auf der Straße und die Bäckereien bereiten ihren Tag vor.

Wir sparten uns ein paar Höhenmeter, jedoch ging auch die Sicherheit vor, dadurch dass wir uns die Treppe und Wurzeln im Dunkeln erspart haben. Dafür liefen wir auch knapp einen Kilometer mehr. Aus Kiefersfelden raus, ging es Richtung Gießbachklamm, an der Schopper Alm vorbei, Richtung Brünnstein. Und umso höher wir kamen umso mehr ging die Sonne auf und strahlte uns an. Herrlich. Blauer Himmel, keine Wolke am Himmel, aber viele Spinnennetzen zwischen den Beinen und Bremsen die an uns saugten und knabberten.

Das erstaunliche war ja: mein Bruder ist noch nie einen alpinen Traillauf gelaufen (max. einen Waldlauf mit flowigen Trails im Spessart) und hatte noch nie Trailschuhe an. Hier stellte Dynafit die Ultra 100 zur Verfügung. Und zudem hat er 2023 noch nicht in seinen sportlichen Rhythmus gefunden. Versteht mich nicht falsch, mein Bruder ist ein Topläufer und 2maliger Ironman. Aber Höhenmeter und die Belastung von Run&Hike beanspruchen dann die Muskeln doch etwas anders. Riesen Respekt an Kai!

Ab Kilometer 14 kam ich auf den Part der Strecke, wo ich mich vorher selbst noch nicht befand. Ich liebe einfach Trails und unbekannte Strecken. Hier oben war es bereits ordentlich warm. Aber die Aussicht war einfach ein Traum. Hier haben wir kurz innegehalten, bevor es weiterging.

Naturbelassene Wanderwege sind sehr speziell (Lektion des Tages 😉, hier haben wir uns 2x kurz verlaufen, aber fanden wieder auf unseren Weg). Leider – durch die Regenfälle der letzten 1,5 Wochen – war oben tiefer Matsch und alles sehr feucht, dass wir nur sehr sehr langsam vorankamen und zu viel Zeit verloren. Es machte durchaus Spaß – meinen Bruder zu sehen, wenn er in den Schlamm trat, dann mir das gleiche passierte und wir hin und her rutschten. Spaß hatten wir hier definitiv und viele gute Gespräche. Wozu wir oft auch nicht mehr die Zeit im Alltag finden.

Wir liefen zwischen dem kleinen und großen Traithen durch, trafen viele Kühe und Wildpferde. Ein Wildpferd fand uns nicht so sympathisch und schnaubte uns an 😉 Inzwischen kam auch die Phase, wo wir uns immer und immer wieder dachten, irgendwann muss es doch auch mal bergab gehen. Doch es zog sich noch ein wenig.

Leider – als wir dann endlich am Downhill Richtung Bayrischzell ankamen, war der erste Part nicht laufbar. Nasse Steine im schattigen Wald, alles feucht und flutschig.

Wir blieben vernünftig. Nur die letzten 3-4 km konnte man auf befestigten Wegen es laufen lassen. Am Parkplatz in Bayrischzell (Am Stocker) angekommen, sortierten wir uns kurz. Wir waren noch fit. Brauchten nur langsam Wasser zum Trinken. Es war inzwischen richtig heiß und der Anstieg zur Rotwand wartete auf uns. Nach den ersten paar Meter entschieden wir uns um. Wir lagen hier bereits über 90min hinter unserem Zeitplan und würden die Leute am Tegernsee und am Treffpunkt Spitzingseesattel nur warten lassen. Also entschieden wir uns außenherum zu laufen. Anstatt 14km mit über 900 HM, waren es 17km und eindeutig weniger Höhenmeter. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir 22km in den Beinen mit über 1.500 HM. Also weiter ging es. Am Bachlauf kühlten wir uns herunter und da unser Kumpel Marco beim nächsten Punkt einsteigen wollte und Kai langsam doch an seine Grenzen kam, sollte Marco uns entgegenkommen.

In Geitau kehrten wir nach 32km in einen Biergarten ein. Ich gönnte mir eine kleine Apfelschorle und füllte mein Wasser auf. Marco kam und ich lief alleine weiter. 3,5km an der Bundesstraße entlang Richtung Aurach. Doch die Hitze war brutal und ich entschied mich, mich von Marco und Kai einsammeln zu lassen. Knapp 4km an einer Bundesstraße bergauf wäre jetzt nicht so mein Favorit gewesen 😉 Treffpunkt Spitzingsattel übernahm Kai das Auto und Marco begleitete mich nun bis zum Ziel. Auch für ihn war es der erste richtige Trailrun und auf uns warteten “nur noch” 14km … dachten wir 😀

Wir liefen hoch zur Oberen Firstalm – und klar merkte ich die Beine, war aber noch erstaunlich fit. Dort trafen wir Max und Babette, die bereits seit den Morgenstunden mit den Bikes unterwegs waren und auf uns warteten. Wir quatschten kurz, liesen uns motivieren und sollten uns dann am Ziel gemeinsam wieder treffen. Danke für Euren Support (und die angebotenen Nüsse)! Hat mir echt geholfen!

Ein Filmteam drehte gerade eine neue Serie hier oben und wir liefen eigentlich nur noch bergab Richtung Tegernsee. Doch die Schilder verwirrten uns, das Navi auf meiner Uhr auch, also drehten wir wieder um und liefen Richtung Brecherspitz. 300 positive Höhenmeter und über 2km on top. Oben bemerkten wir den Quatsch, denn wir liefen ja vollständig in die falsche Richtung. Ich glaube, das kostete uns locker über 30-40min. Gut, jetzt kommen wir nicht mehr pünktlich 🙂

Wir liefen zurück, auf die laufbaren Wege, und ließen uns Richtung Rottach-Egern treiben. Doch das stetige Downhill, kombiniert mit der Sonne liesen meine Kräfte schwinden. Knapp einen Marathon hatte ich nun in den Beinen und noch 10-11 km warteten auf uns. Ich bin so heilfroh, dass Marco an meiner Seite war. Denn ich wurde immer ruhiger und musste ab und an einfach stehen bleiben. Marco hatte viel Geduld und motivierte mich. Er feuerte mich an, wurde auch mal lauter und trieb mich runter.

Mein Handy platzte vor Nachrichten und ich wollte endlich bei meiner Familie sein und alle Leute sehen, die dort ihren Samstag verbrachten, um für dieses Event da zu sein, mich und vor allem die Aktion der DMSG Landesverband Bayern e.V. zu unterstützen. Denn dies war letztendlich das Hauptziel dieser Aktion. Sorry, dass ihr alle solange warten musstet und danke für Euer Geduld!

Das Beste bisher war, mein linker Fuß machte das alles mit. Keine Probleme. Die größte Sorge der letzten zwei Wochen war nahezu unbegründet.

Wir liefen und liefen. Mal ging das Tempo höher, mal musste ich wieder langsamer werden oder stehen bleiben. Ich merkte, dass ich die letzten 2h keine Gels mehr zu mir genommen habe, aber es ging einfach nicht. Der Treibstoff im Körper ging aus.

Irgendwann kamen wir in Rottach-Egern aus dem Wald heraus und es wurde einfach nur brutal heiß.

Aber ich musste immer wieder stehenbleiben. Mein Körper streikte, mir wurde manchmal schwarz vor Augen. Ich konnte nicht mehr. Dank Marco ging es immer weiter. Er pushte mich, feuerte mich an und trieb mich ins Ziel.

2,5km vor dem Ziel bog ich in eine Tankstelle ab und gönnte mir eine eiskalte Sprite – und es erweckte meine Lebensgeister wieder. Was Zucker bewirken kann 😉

Einen Kilometer vorm Ende kam mein Bruder mit dem Tretroller entgegen. Er bot ihn mir auch an, aber ich wollte zu Fuß ins Ziel 😉 Wieso es hier noch mal leicht nach oben ging, ist mir ein Rätsel, aber jeder Zentimeter anstieg, war einfach die Hölle für mich.

Ich sah das Schloß, ich sah das Braustüberl und lies es laufen.

Die angepasste Route

Und nach 52km (durch die flache Passage wurden es 2km mehr) und knapp über 1.900 Höhenmeter (1000 Höhenmeter weniger) – kam ich am Schloßplatz am Tegernsee an und wurde mit Applaus erwartet! Welch ein emotionaler Moment.

Und meine Cousine Nadine Dümig hatte nun ihren großen Auftritt, ihren persönlicher Marathon! Sie kam aus ihrem Rollstuhl heraus, suchte den Halt an den Schultern meines Bruder Kai und mir und ist über sich hinausgewachsen! Über 100m ist sie gelaufen gelaufen – ihr müsst Bedenken sie schaffte vorher maximal 30m! Wahnsinn. Mir kamen die Tränen. So ein toller emotionaler Moment.

Sie trainierte so hart mit ihrem Physio Therapiebox Praxis für Physiotherapie Lucas Grieb und hat es echt gerockt! Wahnsinn! Hammer Leistung. Ich bin so stolz auf meine Cousine!

Am Ende wurden viele Fotos geschossen und wir gingen noch in die St. Quirin Kapelle und schloßen das Event mit einem gemeinsamen stilen Gebet ab!

Danach ging es ins Braustüberl und feierten den Tag und das Beisammensein! Was ein toller Tag, was für tolle Menschen! So viele Menschen mit dem Herzen am richtigen Fleck! Danke Danke Danke!

Und wie bereits erwähnt, jeder ist über sich an diesem Tag hinausgewachsen:

– Nadine – ihr Ziel 100m zu laufen, locker übertroffen! Wahnsinn!

– Marco – erster Traillauf – aus dem Stand 17km mit 500 Höhenmeter gelaufen und mich durchgehend jammern gehört 😃

– Kai – erster Traillauf mit 32km und 1.500 Höhenmeter und es einfach durchgezogen und gerockt!

– Timo – 52km mit knapp über 1.900 Höhenmeter

Ein Dankeschön an Dynafit, DMSG Landesverband Bayern e.V., sowie die Ortsverbände Rosenheim und Tegernseetal / Miesbach, Bräustüberl Tegernsee und alle Menschen die hier unterstützt haben und hoffentlich noch unterstützen 🙂

Danke auch an die Presse – hier zum Artikel:

https://alpenrand-magazin.de/spendenlauf-fuer-multiple-sklerose-und-parkinson-betroffene/

Hier zudem der Bericht aus der Braustüberl-Zeitung:

Bitte unterstützt diesen tollen wahnsinnig wichtigen Verein der DMSG – das sind so tolle Menschen, die mit Herzblut Menschen helfen und unterstützen oder selbst betroffen sind:

SPENDENKONTO:

Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) – Landesverband Bayern e. V.

HypoVereinsbank München

IBAN DE92 7002 0270 5803 7510 82

BIC HYVEDEMMXXX

Betreff: „Spendenlauf Timo Golowko“

Und für 2024 habe ich mit der DMSG ausgemacht, wird es ein Folgeprojekt geben .. lasst euch überraschen 😉

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#Trails2Tegernsee – Nachbericht – Teil 1

Die Vorbereitungsphase – war am Ende doch herausfordernder als erwartet. Ich dachte, der schwierigste Part wird sein, einen Termin mit meiner Cousine (Anreise aus Aschaffenburg / Unterfranken) und meinem Bruder (Anreise aus Neuburg a.d. Donau) zu finden. Doch dies ging erstaunlich schnell. Danach – leider war ich zu kurzfristig dran – wendete ich mich an den Landesverband der DMSG, die sofort antworteten und ihre Unterstützung zusagten. Kurz danach meldete sich die erste Person, die ebenfalls MS hat und gerne die letzten Meter mit dabei sein möchte. Und so kamen Tag für Tag immer mehr Nachrichten und Eindrücke. Bis sich letztendlich Anton, vom Ortsverband MS-Gruppe Tegernseer Tal bei mir meldete und ebenfalls eine Zusage gab, dass er dabei ist. Kurz darauf telefonierten wir und er kümmerte sich vollständig um die Presse und die Organisation mit seinem Verband und einem Stand vor Ort. Wahnsinn.

Parallel habe ich den Zieleinlauf von Dynafit erhalten, sowie die Trailausrüstung für meinen Bruder und zusätzlich ein paar kleine Geschenke für Kai und Nadine. Besten Dank auch hierfür.

Die Zeit ging so schnell herum. Mit Werbung für den Lauf machen, Nachrichten beantworten, den Körper noch einmal im Training belasten und testen … denn das war meine größte Sorge. Ich bin am 31.07.2023 den Großglockner Ultratrail (37km) gelaufen und habe mir dort meinen Fuß angeknackst. Beim Röntgen und Ultraschall kam nichts heraus, jedoch zwickte es im Fuß. 1,5 Wochen machte ich gar keinen Sport und schonte den Fuß und rieb ihn regelmäßig mit Schmerzgel ein und hoffte einfach, dass es am 12.08.2023 schon irgendwie gehen würde. Bereits die Woche vor Kaprun, hatte ich mit den Bronchien zu kämpfen und war verschleimt und musste regelmäßig Husten. Dachte nach Kaprun ging es weg, doch es hielt sich hartnäckig. Daher körperliche Top Voraussetzungen sind anders 😉

Dienstag, 08.08.2023 – erster Lauftest. 50min Belastung flach. Der Fuß fühlt sich noch nicht rund an, aber ich kann Laufen! Mal sehen wie es sich morgen anfühlt.

Mittwoch, 09.08.2023 – ich war mit meiner Frau Julia an Kranzhorn wandern, als uns die Kinderkrippe anrief. Unsere Tochter hat Fieber bekommen und musste aus der Krippe daheim bleiben und sich auskurieren. Auch hier war die Sorge, dass ich mich wieder mit irgendwas anstecke. Durchgehend habe ich auch den Draht zwischen Nadine und Kai glühen lassen, ob es wirklich bis dahin passen wird.

Abends ein etwas längerer Test von 90 min – Fuß hält immer noch, jedoch fühlen sich die Beine wie Gummi an und waren total schwer.

Donnerstag, 10.08.2023 – viel Zeit mit meiner Tochter verbracht und Abends die letzte Testrunde gelaufen. Nach 30 min abgebrochen, ich kam keinen Meter voran. Der ganze Körper war träge und die Beine schwer.

lastrunningtest

Freitag, der 11.08.2023 – mit allen telefoniert, alles vorbereitet und die Temperaturen klettern. Um organisatorisch alles hinzubekommen, ist das Auto beladen und mein Bruder reiste heute bereits an. Ich holte ihn am Tegernsee ab und zurück in Kiefersfelden packten wir die Rucksäcke und gönnten uns eine Portion Spaghetti. Jetzt nur noch bißchen schlafen und los gehts.

Tegernsee

Samstag, der 12.08.2023 -> zu Teil 2

Trails2Tegernsee – 12.08.2023

BERICHTE SIND ONLINE

https://www.facebook.com/tigo.runs/

Bericht – Die Vorbereitungsphase

Bericht – Der Lauf

In wenigen Wochen ist es soweit – mein privates Projekt #Trails2Tegernsee startet. Von Kiefersfelden – durch die schöne Landschaft – bis zum Tegernsee. Knappe 50km mit über 3.000 Höhenmeter – zu Fuß – warten auf mich.

Warum? Eine mehr als berechtigte Frage. Natürlich zum einen, weil ich das was ich Liebe für einen guten Zweck einsetzen kann. Ich laufe gerne Trails, ich liebe die Berge – aber noch mehr liebe ich meine Familie! Und wenn ich irgendwo, irgendwie unterstützen kann, dann tute ich das. Der Hintergrund dieser Geschichte ist – ich möchte auf degenerative Krankheiten, die das Nervensystem angreifen aufmerksam machen – im speziellen MS (Multiple Sklerose), als auch Parkinson. Beide Krankheiten sind bereits mehrfach in meinem Stammbaum aufgetaucht. Meine Ur-Großmutter (Parkinson oder MS), meine Großtante (ALS), meine Oma (Parkinson) und eine Mama (Parkinson) und letztendlich meine liebe Cousine Nadine hat vor einigen Jahren aus heiterem Himmel die Diagnose MS erhalten. Ich habe es nicht nur tagtäglich bei meiner Mutter erlebt und wie und was eine solche Krankheit mit einem Menschen macht. Sondern auch mit meiner gleichaltrigen Cousine. Auch wenn die bekannten Fälle in meiner Familie bisher immer die weibliche Seite getroffen hat, ist nicht auszuschließen, dass es auch meine Kinder oder mich – meine Geschwister oder sonst wen treffen kann. Und jeder Tag, den man im vollen Umfang selbstständig und gesund genießen kann, sollte man feiern. Auf seine Weise. Ich habe vor Jahren mit dem Laufen angefangen, da mich die Schicksalsschläge meiner Eltern mich extrem prägten und mir aufzeigten, wie schnell es gehen kann und wie wichtig Bewegung im Leben ist. Und wie wertvoll es ist, sich frei bewegen zu können (was man sonst immer als sehr selbstverständlich annimmt). Und letztendlich will ich einfach so viel wie möglich laufen. Laufend mein Leben genießen, in der Hoffnung, dass ich solchen oder auch anderen Krankheiten solange wie möglich “davon laufen” kann.

Doch das eigentliche Ziel dieses Laufes, ist eine absolute Herzensangelegenheit. Vor vielen Jahren, hatte meine Cousine zu mir gesagt: “Timo, ich laufe irgendwann auch einen Marathon – mit Dir” – und diesen Kampfgeist, diese Willensstärke meiner Cousine hat mich schon immer imponiert. Sie ist eine Kämpfernatur. Natürlich – das ist mir bewusst, hat auch sie schlechte Tage und Durchhängen. Doch egal was in ihrem Leben sie umgehauen hat, sie steht auf und kämpft sich aus der Situation wieder heraus. Sie ist eine Inspiration und motiviert. Sicherlich nicht nur mich, sondern alle in ihrem Umfeld. Und letztendlich ihre Kinder. Zwei wundervolle Kinder mit solch einer starken Mama – die durch die Situation der Krankheit es auch nicht immer einfach haben, aber eine Mama als Vorbild haben, die ihren Kindern auf den Weg mitgibt – egal was passiert – ihr könnt es schaffen, wenn ihr nur wollt.

Und alleine Nadine ist die Inspiration, dass ich eben mich dieser Herausforderung stelle, um dann mit meiner Cousine durch das Ziel am Tegernsee zu laufen. Sie trainiert schon fleißig und alleine wenn ich nur an den finalen Moment mit ihr – auf Ihren Beinen stehend – wir gemeinsam durch dieses Ziel gehen, lässt mir die Tränen kommen.

Es gibt so unfassbar viele, richtig miese Krankheiten. Und eine Krankheit, die leider nur eine Richtung kennt – gehört definitiv in diese Kategorie.

Liebe Nadine, ich freue mich so ungemein, dass wir diesen Moment gemeinsam erleben und Du das Ziel deines persönlichen Marathons erreichen wirst!

Wann? Am 12.08.2023 – Start ca. 5:00-5:30 Uhr in Kiefersfelden / Ldkr. Rosenheim

Wie? Zu Fuß – nur mein Bruder, ich, Trailschuhe und 1 Liter Wasser. Damit gehts los. Natürlich werde ich Wasser nachfüllen müssen und ich habe etwas Energie in Form von Gels und Riegel dabei. Aber sonst? Ist meine Unterstützung mein Bruder Kai – der mich auf einem Teilstück begleitet. Unter anderem um mich videografisch und fotografisch einzufangen, aber auch mental zu unterstützen.

Kann man mich unterstützen? Total gerne – ob aus der Ferne und uns virtuell anfeuern, irgendwo an der Strecke zu stehen, im Ziel auf uns warten oder einfach mitlaufen – alles darf, nichts muss! Natürlich darf auch gerne an eine MS / Parkinson Stiftung gespendet werden.

SIEHE SPENDENKONTO UNTEN!!!

Ziel? Das Ziel wird kurz vorm Braustüberl am Tegernsee sein. Die letzten 100m werde ich mit meiner Cousine Nadine gemeinsam das Ziel durchlaufen. Danach werde ich mit Familie und Verwandtschaft ein schönes Helles und ein leckeres Mittagessen genießen! Daher ist ganz klar die Zielsetzung, zum Mittagessen im Ziel zu sein! 😉

Strecke:

GPX-Datei zum Download (noch in Arbeit) – ansonsten siehe:

Route und GPX-Datei: https://www.strava.com/routes/3098027931214266852

Komoot: https://www.komoot.de/tour/1247071619?ref=wtd

Einstiegspunkte:

Nach 21,1 km

  1. Bayrischzell Parkplatz Stocker: https://www.bayrischzell.de/a-parkplatz-stocker
  2. Bayrischzell Parkplatz Am Seelbach: https://www.bayrischzell.de/a-parkplatz-am-sillbach
  3. Barischzell Parkplatz am Sillbach: https://www.bayrischzell.de/a-sillberg-parkplatz

Nach 35 km

  1. Parkplatz am Spitzingsattel (am Spitzingsee): https://servus-schliersee.de/info/parken-am-spitzingsee/

Zeitplan

ZEITWO?ABSCHNITTINFORMATION
ca. 5:00 UhrSportplatz, Kufsteiner Str. 55,
83088 Kiefersfelden
0 kmSTART
ca. 8:30 UhrBayrischzell, Stockerca. 22 km / 1.400 HöhenmeterKleine Pause – Einstieg weiterer Mitläuferer*innen möglich
ca. 11:00 UhrParkplatz und Brotzeitstüberl am Spitzingsee, 83727 Schlierseeca. 14 km / 970 HMKleine Pause – Einstieg weiterer Mitläuferer*innen möglich
ca. 13:00 UhrSchloßpark, Schlossplatz,
83684 Tegernsee
ca. 15 km / 410 HMZIEL – Schlossplatz
Ein symbolischer Zieleinlauf an der Pfarrkirche St. Quirinus am Schlossplatz in Tegernsee um den Spendenlauf mit einen stillen Gebet zu beenden. 
Alle Zeitangaben ohne Gewähr – durch Witterung oder unvorhersehbaren Ereignissen während des Laufes, können wir früher oder später zu den geplanten Zeitangaben dort sein. Bitte schaut daher immer mal auf mein Profil in Instagram https://www.instagram.com/tigo.runs/ nach Updates! Bei Schlechtwetter bzw. sollte es zu Problemen während des Laufes kommen, kann auf eine flachere Ausweichroute gewechselt werden.

Weiterführende Links zu diesen Krankheiten:

Parkinson: https://www.parkinsoninfo.de

Multiple Sklerose: https://www.dmsg-bayern.de/wir-helfen/allg-information-ms

DMSG Landesverband Bayern:

https://www.dmsg-bayern.de

https://www.instagram.com/dmsg.bayern/

https://www.facebook.com/profile.php?id=100070172859106

SPENDENKONTO:
Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) – Landesverband Bayern e. V.
HypoVereinsbank München
IBAN DE92 7002 0270 5803 7510 82
BIC HYVEDEMMXXX
Betreff: „Spendenlauf Timo Golowko“

Und hier noch ein Flyer der Kontaktgruppe Tegernseer Tal und Umgebung & Kontaktgruppe Miesbach:

Flyer des Landesverbandes Bayern: