Wings for Life 2018

Der Wings for Life World Run in München – I ran for those who can ´ t!

Der Lauf hat sich inzwischen weltweit einen Namen gemacht, deshalb brauch ich sicherlich nicht mehr viel dazu zu sagen, ansonsten lest hier nach: https://live.wingsforlifeworldrun.com/

Wo soll ich anfangen? Ich bin endlich wieder fit. Zumindest offiziell seit einer Woche 🙂 Mein Training war natürlich seither etwas dürftig.
Bin die Woche nach Ingolstadt zwar noch mal kurz etwas flotter gelaufen, habe jedoch festgestellt mein Tempo ist etwas abhanden gekommen.
Und ein Jahr älter bin ich inzwischen auch 🙂 Das macht es nicht wirklich besser.

Zurück nach München:
Bereits Samstags hatten wir uns die Nummern und Beutel im Olympiapark abgeholt. Gut die Laufwege zwischen U-Bahn, Beutel- / Startnummernausgabe und dann zur Pastaparty lassen sich sicherlich noch optimieren, aber das Wetter war ja toll.
Sonntags sind wir dann gegen 11:15 Uhr vom Hotel los und waren gegen 12 Uhr am Olympiapark – bis wir dann alle Leute getroffen und eingesammelt haben.
Dann ging die Hektik los – Beutel abgeben, Toilette, Startblock usw. und der Startblock war voll! Gut, lag auch daran, dass die Leute alle außen standen und nicht aufgerückt sind.
Aber gut … dann starten wir eben außerhalb und sortieren uns vor 8.000 Läuferinnen und Läufer ein.

Die ersten drei Kilometer waren eine leichte Zumutung. Blockabfertigung, enge Passagen und sehr viele Läufer. Schrittgeschwindigkeit! Jedoch war die Stimmung und das Wetter grandios – daher alles entspannt sehen.
Es ist für einen guten Zweck und soll letztendlich einfach nur Spaß machen.

Ich weiß ja nicht mal wie weit ich komme. Das Training fehlte mir, es war verdammt warm und die 30km Grenze ist wohl doch etwas in die Ferne gerückt.
Leider habe ich auch noch meine Leute auf der Strecke nicht mehr gefunden und bin komplett für mich alleine gelaufen.
Ich habe so viele Leute umkurvt, überholt, habe beschleunigt, gesprintet – um letztendlich irgendwann mal in einen Rhythmus zu kommen. Aber war erstmal harte Kost. Hatte ich erwähnt, dass es verdammt heiß ist und wenig Schatten auf der Strecke?
Und ich muss festhalten – es gibt echt doofe Läuferinnen und Läufer – auch bei solchen Veranstaltungen. Ohne Worte, diese Ignoranz und dieser Egoismus! Aber nun gut, die Laune lasse ich mir nicht verderben.

Kilometer für Kilometer ging es voran. Bei km5 die erste Verpflegung und ich dachte alle 5km folgen weitere – zumindest nicht bei km10 😀 Kam erst bei km12,5 – super 🙂
Noch ging es mit den Füßen und Beinen. Die Luft war da. Aber ging trotzdem an die Substanz. Und so ging es Kilometer für Kilometer weiter. Irgendwann kam die 15km-Grenze, die 20km-Grenze, die Halbmarathon-Grenze und immer noch kein Auto in Sicht!
Obwohl es mir langsam echt recht wäre, denn die Beine taten inzwischen etwas weh 🙂 Training wäre nicht schlecht gewesen 🙂

Bei km23 kamen die Radfahrer, dass das Catcher Car kommt und wir alle rechts ran sollen .. noch 300m .. gut das Auto fährt 15km/h – wenn ich mindestens das Tempo halte, kommt es nicht näher 🙂 Aber das ist schon flott.
Von den Radfahren kam die Info, kommt gebt Gas, die 25 km schafft ihr noch. Haha Scherzkeks – sitzt ja auf einem Drahtesel! Gut, Tempo wird erhöht, gleich ist es vorbei.
Es kommt Kilometer 24, jedoch kein Catcher Car. Also weiter … und so langsam gab es Hoffnung, die 25 km doch noch zu schaffen … und weiter ging es … beißen … weiter … immer weiter … aber Kilometer 25 kam einfach nicht.
Die Beine brannten, der Kopf glühte … und dann kam das Schild … yes! Aber danach kein Auto … wtf? Was ist hier los? Am Ende waren es 25,56 km und ich war am Ende. Glücklicherweise gab es sehr hilfsbereite Anwohner (DANKE nochmal!) und die Busse standen auch dort 🙂
Yes … läuft …

Was ein Event … 2019 bin ich sicherlich wieder dabei. Und mein Bruder und Max hatten ihre Ziele ebenfalls nicht halten können und waren am Ende hinter mir … nur seltsam, dass wir uns nicht mehr auf der Strecke getroffen hatten …

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