Test: Salomon Sense Ride 5 (Update / Herren)

Auch ich habe den Salomon Sense Ride 5 noch testen dürfen und möchte den Artikel – mit dem Test des Damenmodells – noch um meine Erfahrungen erweitern.

Da dies bereits mein zweiter Salomon Schuh an meinen Füßen ist, kann ich nun auch die Unterschiede zum Thundercross (siehe Bericht) besser einordnen.

Ich habe die letzten Wochen den Sense Ride 5 auf verschiedenen Runden getragen. Auf Laufstrecken mit einer Kombination aus Asphalt und Waldwegen, leicht alpin oder da nun endlich der Herbst in seiner ganzen Pracht da ist, auch auf feuchten Wurzeln und Blättern. 

Anmerkung: Die Schuhe wurden mir freundlicherweise vom Hersteller für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keine Auswirkung auf das TestergebnisDer Artikel wurde von mir verfasst und obliegt keiner Zensur oder Korrektur von Dritten.

MEIN ERSTER EINDRUCK

Die Schuhe sitzen gut und (angenehm) eng an den Füßen. Sie schmiegen sich gut an die Füße, somit gibt es kein Rutschen an den Fersen, geschweige am Mittelfuß. Es ist fast nicht notwendig, mit der Quicklace Schnürung hier nachzubessen. Apropos Quicklace. Solangsam gewöhne ich mich tatsächlich an diese Art Schnürung. Sowohl beim richtigen Druck beim Festziehen, als auch die korrekte Verstauung der Senkel. Am Anfang sind diese mir immer mal wieder rausgerutscht. Doch inzwischen klappt dies wie am Schnürchen.

Was mir jedoch gleich auffällt, dass der Schuh etwas straffer gedämpft ist. Habe aus anderen Berichten und aus Erfahrungsberichten gehört, dass er als Allrounder auch eine angenehme Dämpfung hat und somit für jeden was dabei ist. Ich sag mal so: ich Vergleich zum Salomon Thundercross ist er auf jeden Fall straffer und direkter. Das liegt sicherlich an der Außensohle mit 8mm Sprengung, aber auch an der reaktiveren Energy-Foam-Dämpfung an sich. Sie will bequem, aber definitiv direkter sein.

Interessant ist, dass der Sense Ride 5 in meiner Größe 17g schwerer ist, als der Thundercross. Sieht man beide Modelle, würde man eher das Gegenteil denken:

Doch was bedeutet das? Wenn wir uns das Profil anschauen, sind die Stollen bei Weitem nicht so tief (3,5mm) wie beim Schwestermodell (5mm). Dafür haben auch beide Schuhe ihre Daseinsberichtigungen und jeweils ihren Einsatzzweck. Wie schon bei Julia´s Test geschrieben, sind die Sense Ride 5 ein typischer Door2Trail Schuh. Daher könnte man locker im Herbst auf nasser Straße einen 10er mit diesen Schuhen laufen, ohne überhaupt an Trails zu denken. Doch dort will er natürlich hin. Auf die Trails. Ob Wald- oder Schotterwege oder für normale Bergläufe – er ist dabei. Von den Distanzen sehe ich die Schuhe nicht nur auf kurzen Distanzen, sondern locker bis zum Marathon. Für die ganz langen Läufe wäre er mir auf Dauer zu straff. Und auch hochalpin wäre er nicht meine erste Wahl, somit könnte ich sie nicht hier empfehlen. Wird der Boden jedoch zu tief und matschig oder bei Schnee, dann kommt die Außensohle mit ihren Stollen nicht weit.

Noch ein paar Fakten zur Protektion. Die Füße sind ausreichend geschützt, auch im groberen Gelände. Das liegt aber einfach auch an der Trail-DNA von Salomon. Sie wissen was sie tun und geben dies bei all ihren Schuhen weiter.

FAZIT

Der Sense Ride 5 – ein Trailschuh mit dem man nicht falsch macht. Das kann man durchaus so erwähnen. Wer nicht gerade in den Bergen wohnt und für die Wege außerhalb der Stadt einen Schuh mit Profil sucht, ist hier genau richtig. Gerade bei dem lukrativen Preis von 130 Euro lohnt sich ein genauerer Blick auf diesen Schuh.

Doch auch die “Viel”Läufer:Innen in den Bergen sollten sich mit diesen Schuhen beschäftigen. Gerade wenn man am Überlegen ist “nehm ich heute Straßenschuh X oder Trailschuh Y – ach nein, ich nehme einfach den Sense Ride und los gehts“.

Sowohl meine Frau, als auch ich sind häufig mit den Schuhen im Training unterwegs und wurden bisher nicht enttäuscht. Ja, wenn der Boden zu tief und zu nass ist, wird er nicht unsere erste Wahl. Doch für den tieferen Boden, ist ja auch eher der Thundercross vorgesehen. Daher freu ich mich, dass endlich Herbst ist, damit auch der Thundercross seine Stärken ausspielen kann. Daher im Herbst / Winter nehme ich eher den Thundercross und im Frühling / Sommer dann den Sense Ride im Training 🙂

Test: Inov-8 Roclite G 275 v2

Draußen wird es früher dunkel und die ersten Blätter fallen von den Bäumen. Der Sommer neigt sich zu Ende und der Herbst steht vor der Tür. Bedeutet für die meisten auch: die Trailrunning Saison ist beendet. Doch nach der Saison ist vor der Saison und deshalb sind passende Schuhe für den Herbst wichtig. Um zu dieser Jahreszeit im Training bleiben zu können, sollten die Schuhe mit tiefen Böden und hoher Feuchtigkeit auskommen.

Nun hat mich ein Schuh von der Insel erreicht – aus England kam der ROCLITE G275 v2 von Inov-8.

Die Engländer sind lange im Trailrunning Geschäft und erprobt für weichen nassen Boden, aber auch Spezialisten für das dort bekannte Fellrunning. Im Jahr 2019 kam das erste Modell des ROCLITE G275 auf den Markt und rechtzeitig für die Herbstsaison 2023 ist nun der Nachfolger auf dem Markt.

Ich hatte vor einigen Jahren – ebenfalls in 2019 – bereits erste Erfahrungen mit Inov-8 sammeln können und zwar mit dem TERRAULTRA G260. Ein giftgrüner Schuh für lange Performances auf den Trails. Er war anders, als die Modelle der bekannten Marken damals. Er war breiter, leichter und mit wenig Sprengung.

Aber schauen wir nicht in die Vergangenheit, sondern nach vorne. Daher was können nun die aktuell, mir vorliegenden Trailschuhe?

Anmerkung: Die Schuhe wurden mir freundlicherweise vom Hersteller für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keine Auswirkung auf das TestergebnisDer Artikel wurde von mir verfasst und obliegt keiner Zensur oder Korrektur von Dritten.

DATEN & FAKTEN

Ein kurzer Überblick auf das Tech Sheet vom Hersteller:

  • Neutralschuh
  • Sprengung: 6mm
  • Außensohle: Graphene Gummi-Mischung mit 6mm Graphene Grip Stollen
  • Boomerang Fußbett und eine Powerflow Max Mittelsohle
  • Gewicht: 337g in meiner Größe EU46

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Nachdem Öffnen des Kartons erwarteten mich die Schuhe in der Farbe grau / schwarz. Auf den ersten Blick sehr unscheinbar, aber eine willkommene Abwechslung zu all den weißen Laufschuhen aus dieser Saison. Der aufgenähte Part mit dem Logo im Mittelbereich sieht ein wenig altbacken aus, doch letztendlich ist seine äußere Gesamterscheinung sehr positiv. Was sofort auffällt ist die gute Verarbeitung und die Robustheit, eben für die groben Trails gemacht.

Der Schuh passt sich gut dem Fuß an. Er ist nicht zu eng, bietet ausreichend Platz für die Zehen und hat einen guten Halt. Sowohl im Fersenbereich, als auch im Mittelfuß. Mit der klassischen Schnürung lässt sich der Fuß gut fixieren. Leider gibt es auch bei diesen Schuhen keine Möglichkeit die Schnürsenkel in einer Schlaufe oder Tasche zu befestigen. Zumindest bleibt die Schnürung fest, daher kein Nachjustieren notwendig bzw. die Gefahr das sich die Senkel beim Laufen öffnen. Daher würde ich sagen, los gehts: ab auf die Trails.

Ich bin sehr gespannt, denn mit seinen 6mm Stollen hat dieser Schuh einiges vor. Laut Hersteller “Der ROCLITE G 275 V2 wurde entwickelt, um alles von staubigen Pisten bis hin zu schlammigen Sümpfen zu bewältigen und ist ein vielseitiges Must-Have für jedes Trailschuh-Arsenal.” Interessant – da bin ich doch mal gespannt, wie er mit der alpinen Umgebung klarkommt.

Die Schuhe sind sehr lauffreudig und direkt und dazu auch noch bequem. Die Kombination gefällt mir. Sie fühlen sich erstaunlich leicht an den Füßen an und man will die Trails damit eigentlich erst gar nicht gemütlich laufen. Die Dämpfung ist gut abgestimmt und angenehm, dank der POWERFLOW MAX Mittelsohle und dem BOOMERANG-Fußbett. Auch der eingebaute Schutz in der Sohle hält grobe und spitze Gegenständen von den Füßen weg. Ebenso die hochgezogene Protektion an den Zehen. Hier muss man sich um seine Füsse keine Sorgen mehr machen 😉

EINSATZGEBIET

So unscheinbar er wirkt, so vielseitig ist sein Einsatzgebiet. Egal auf welchem Untergrund, egal bei welchen Witterungsbedingungen ich unterwegs war – der ROCLITE ist ein zuverlässiger Partner.

Ich persönlich sehe die Schuhe auf kurzen oder mittellangen Distanzen, vorallem auf technischem und groben Terrain. Und gerade im Herbst und Winter, wenn es feuchter, die Böden tiefer werden, wird er seine großen Stärken ausspielen können.

FAZIT

Ich wusste am Anfang nicht so recht was ich von dem Schuh halten sollte. Doch sobald man ihn auf die Trails loslässt, weiß man es. Ein rassiger Trailschuh mit einer breiten Palette bei den Einsatzgebieten. Er macht wirklich Spaß, sieht unscheinbar aus, aber performt. Im richtig technischen Umfeld, hochalpin würde ich eher auf andere Schuhe zurückgreifen, aber sonst kann er wirklich alles. Auch verwende ich den ROCLITE gerne beim Wandern. Da er einfach die Füße perfekt schützt und es Spaß macht, damit eine Runde zu drehen.

Test: TOPO MTN Racer 3

TOPO – what? Bis vor einigen Jahren hatte ich die Marke TOPO gar nicht wirklich wahrgenommen. Es war ein Exot unter den Laufschuhherstellern bzw. ist es noch immer. Doch wer oder was ist nun Topo? Sie sind ein recht junges Unternehmen aus den USA – 2013 von dem Amerikaner Tony Post gegründet.

Die DNA von Topo und der Leitspruch ist: “Shoes inspired by nature” – mit den vier Säulen: Platz für die Zehen, perfekter Sitz am Leisten, auf Augenhöhen mit den Fersen (Sprengung von 0 bis max. 5 mm) und Ultralight.

Natürlich ist der Begriff “Natural Running” bei vielen Laufschuhherstellern weit verbreitet, ob breite Zehenbox, Zehenschuhe, Zero Drop und letztendlich null Dämpfung wie bei den vielen Barfussschuhen. Doch was unterscheidet Topo letztendlich von allen anderen?

Dies werde ich beantworten können, wenn ich den vor mir liegenden MTN RACER 3 – der erfolgreichste Trailrunning Schuh aus dem Sortiment von Topo – mir genauer anschaue. Ich bin sehr gespannt, was mich bei diesem Schuh erwartet und ich hoffe Euch geht es ebenfalls so?

Anmerkung: Die Schuhe wurden mir freundlicherweise vom Hersteller für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keine Auswirkung auf das TestergebnisDer Artikel wurde von mir verfasst und obliegt keiner Zensur oder Korrektur von Dritten.

DATEN & FAKTEN

Wie immer werfen wir zuerst einen Blick auf die technischen Daten des MTN RACER 3 auf der Herstellerseite:

  • 5mm Drop (Sprengung) mit einem Aufbau von 33/28mm.
  • Gewicht: 283g (US9 Referenzgröße) – in meiner Größe EU46.5 liegt das Gewicht bei 331g
  • UVP: 190 EUR
  • Komfortable Passform dank natürlicher Zehenbox und Leisten-Shaping für perfekten Sitz
  • Vibram® MegaGrip Sohle für perfekte Haftung auf allen Untergründen und Nässe
  • Obermaterial aus neuem, einlagigen Funktionsmesh mit wasserableitender Struktur und
    hoher Atmungsaktivität – Schnelltrocknend
  • Hauchdünne Print-on Texturen und Layer ohne Nähte
  • Antimikrobielles Ortholite®-Fussbett (5mm) • Next Generation ZipFoam® Superleichtes
    Zwischensohlenmaterial aus einem EVA- und TPU-Mix mit einzigartiger Response
  • Bequeme, dünne Zunge mit Schnürsenkelführung, seitlich vernäht als Schmutz- und Nässeschutz
  • Gaiterlaschen

Liest sich erstmal sehr gut was der MTN Racer 3 zu bieten hat. Doch ich will mich hier selbst davon überzeugen.

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Ab in den Schuh. Es ist total spannend, wenn man überhaupt nicht weiß, was einen erwartet. Oft kennt man die Marken und jeder Nachfolger oder jedes Modell aus dem gleichen Hause hat die typischen Eigenschaften von eben diesen.

Es fühlt sich ungewohnt an. Nicht nur die breite Zehenbox, sondern der Bereich rund um den Mittelfuß. Es zwickt ein wenig. Schauen wir mal wie es sich beim Laufen anfühlt. Los gehts und raus auf die Trails. Wie bekannt ist, wohne ich hier am Fuße des Zahmen Kaisers und habe jegliches Terrain, um neue Schuhe ausgiebig zu testen.

An diesem Tag ging es für mich bei bestem Wetter Richtung Brünnstein hoch. Über Waldwege bis in einen sehr technischen Bereich mit kleinen Kletterpassagen. Hier kann sich der Schuh gleich richtig auszeichen. Nach den ersten Metern passte sich der Schuh immer besser meinen Füßen an und es machte direkt Spaß. Meine Füße fühlten sich sicher in den Schuhen und ich kann es laufen lassen. Von Vorteil ist sicherlich, dass ich nicht gleich mit einem Zero-Drop Schuh angefangen habe, sondern hier mit moderaten 5mm den Einstieg bei Topo machte. Ob Up- oder Downhill, ob Waldwege oder technisches Gelände – die MTN RACER 3 wollen Trails und sie bekommen natürlich Trails 😉

Der Fuß wird gut vom Schuh umfasst, der Halt ist sehr gut, der sich mit den Schnürsenkel optimal fixieren lässt. Für meinen persönlichen Geschmack hätten die Schnürsenkel etwas rauher sein können, dass sie besser greifen und eine Schlaufe oder Schnürsenkeltasche zum Verstauen wären noch das i-Tüpfelchen.

Das Obermaterial ist angenehm und dennoch robust und bietet mit den Verstärkungen rund um die Zehen und den Fersen eine optimale Protektion im technischen Gelände.

Eine Vibram Außensohle rundet den Aufbau ab. Über Vibram muss ich sicherlich nicht viele Worte verlieren, denn sie machen ihre Aufgabe – einen sicheren Halt auf jeglichen Untergründen zu bieten – sehr zuverlässig. Das kann ich nach den Testläufen auch bestätigen – egal ob es nach oben oder unten ging, egal ob es nass, feucht und matschig wurde, ob im alpinen Umfeld – ich fühlte mich stehts sehr sicher und rutschte nicht weg. Einziges kleines Manko: wenn es zu leichten Kletterpassagen kommt und man zwischen engen Steinen oder Wurzeln hochkraxelt, kann die breite Zehenbox etwas unpraktisch sein, bzw. findet man den optimalen Halt nicht. Aber ist ja auch kein Schuh fürs Klettern, sondern eben für das Laufen.

EINSATZGEBIET

Laut Hersteller ist der MTN Racer 3 der “perfekte Partner für schnelle und lange Trailläufe bis hin zu Ultras, technisches Gelände und hohen Komfortanspruch”. Aus meinen bisherigen Tests kann ich mich dieser Aussage anschließen. Daher ob kurze oder lange Distanzen, laufbare oder technische Trails – der MTN Racer 3 begleitet euch zuverlässig überall hin. Kleiner Bonus: Er ist ebenfalls gut als leichter Wanderschuh geeignet!

FAZIT

Ich hatte schon wirklich viele Schuhe im Test und letztendlich taugen alle was. Und es sind immer kleine Nuancen, kleine Besonderheiten, die hervorzuheben sind. Doch hier bin ich baff. Der MTN Racer 3 ist nicht nur ein grundsolider und sehr gut verarbeiteter Schuh, sondern ein reinrassiger und doch sehr vielseitiger Trailschuh. Ich habe das Paar ausgiebig hier in den Bergen getestet und war erstaunlich schnell überzeugt. Bequem, komfortabel, schützend, sicher und dies bei so vielen Einsatzgebieten. Es macht einfach Spaß mit den Schuhen und ich muss schon etwas zurückdenken, dass ein Schuh mich in nahezu allen Bereichen so sehr überzeugen konnte.

Ich kann nur abschließend sagen, schaut euch diese Schuhe beim nächsten Kauf genauer an!

Test: Saucony Triumph 21 & Triumph RFG

Ein Klassiker im jährlichen Update – der Triumph kommt in seiner 21. Auflage. Wenn ein Schuh solch eine Historie aufzeigt, muss er schon was besonderes sein. Ehrlich gesagt, hatte ich zu meinen Straßenläufen keine bzw. kaum Neutralschuhe an und somit entgingen mir zwanzig Vorgänger des Triumphs’. Ich habe somit keinen Vergleich, aber das sollte nicht so sehr ins Gewicht fallen. Wichtig ist, wie der mir hier vorliegende Schuh, in seinem aktuellen Update, abschneidet.

Doch wie der Titel bereits aufzeigt, liegen zwei Modelle vor. Der Unterschied zwischen Triumph 21 und Triumph RFG? Technisch sind sie identisch, jedoch sind bei zweiterem Modell alle Materialien umweltfreundlich. RFG steht für Run for Good. Hier werden pflanzliche Farbstoffe im Obermaterial verwendet, zudem die “PWRRUN Bio+”-Schaumstoffdämpfung auf Maisbasis.

Laut Saucony kann man sich auf “unbegrenzten Komfort mit grenzenloser Bewegung” freuen, kombiniert mit “verbesserten flachgestrickten Obermaterial” und der PWRRUN+ Dämpfung für noch mehr Komfort. Ob für schnelle Sprints, lange Läufe oder doch einfach nur für Spaziergänge – der Triumph begeitet die Läufer:Innen überall hin.

Somit schauen wir uns hier nicht nur den Triumph an sich an, sondern schauen auf die direkte Unterschiede.

Anmerkung: Die Schuhe wurden mir freundlicherweise vom Hersteller für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keine Auswirkung auf das TestergebnisDer Artikel wurde von mir verfasst und obliegt keiner Zensur oder Korrektur von Dritten.

DATEN & FAKTEN

Ein Blick auf die Daten vom Triumph 21, sowie des Triumph RFG (Anmerkung: der RFG erscheint Mitte September 2023 auf dem deutschen Markt).

Anm.: Ich werde folgend nur von dem Schuh sprechen, da beide Modelle technisch identisch sind. Bei Abweichungen werde ich explizit darauf hinweisen.

  • Der Schuh ist ein Neutralschuh und hat eine Sprengung von 10 mm (37 mm Ferse / 27 mm Zehen-bereich).
  • Das Gewicht liegt bei der Referenzgröße bei 279g (RFG = 295g) und in der mir vorliegenden Größe EU 46,5 bei 316 bzw. 342 g.
  • Die UVP in Deutschland liegt jeweils bei 190 Euro.
  • Die Triumph 21 gibt es in der Farbpalette white/umbra und indigo/black bei Männern sowie in grape/indigo und mist/ink bei den Damen.
  • Der Triumph RFG dagegen ist in den Farben coffee und murk für Männer, sowie mauve und mist bei den Damen erhältlich.

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Der erste Eindruck ist top, der Schuh fühlt sich direkt sehr angenehm an. Komfortabel, gut gepolstert und trotzdem ein leichtes Gefühl an den Füßen. In diesen tollen Farben und dem Komfort sicherlich auch Sneaker-tauglich für den Alltag 😉

Die Füße fühlen sich hier pudelwohl, alles weich und gepolstert rundherum. Ob dies Auswirkungen aufs Laufen hat, werden wir später noch testen. Dazu – lt. Saucony – das neue flachgestrickte Obermaterial, sowie einer überarbeiteten Schnürung. Diese weicht im oberen Bereich durch eine extra Schlaufe von der klassischen Schnürung ab. Auf jeden Fall lassen sich die Füße gut fixieren.

In der üppigen Außensohle befindet sich die PWRRUN+ Technologie (beim RFT das PWRRUN BIO+) – ein extra komfortable Dämpfung. Das merkt man auch bei den ersten Schritten und dem Abrollen – alles läuft weich und smooth ab. Sehr angenehm.

Bei der RFG Version besteht die Zwischensohle nicht aus erdölbasierten, sondern zu 55% aus maisbasierten Materialien. Das hört sich richtig gut an. Auch beim Obermaterial wurde auf recycelten Garnen zurückgegriffen und pflanzliche Farbstoffe verwendet. Die Außensohle besteht zu 80% aus Naturkautschuk. Wie und ob sich das auf die Laufeigenschaften auswirkt, wird sich noch zeigen, aber bei den vielen Testläufen konnte ich – trotz den einigen Gramm mehr – keinen großen Unterschied spüren. Wenn überhaupt.

Wie von Saucony gewohnt, alles top verarbeitet und der Gesamteindruck passt einfach.

EINSATZGEBIET

Nach mehreren Runden mit den Triumph kann ich durchaus bestätigen, dass diese Schuhe ein großes Spektrum haben. Ob der Lauf kurz oder lang, schnell oder langsam sein soll, oder der bereits oben erwähnte Spaziergang – dieser Schuh macht alles mit und meistert jedes Einsatzgebiet. Einfach wow. Gerade schwerere Läufer:Innen werden ihren Spaß mit diesen Schuhen haben. Doch nicht nur diese – dieser Schuh ist einfach für alle in nahezu allen Einsatzgebiete gemacht – ob Asphalt, Wald oder Schotter. Mit dem Triumph hat man einen zuverlässigen Begleiter bei sich.

FAZIT

Ich bin begeistert. Von beiden Versionen. Ein wahnsinnig toller, komfortabler Neutralschuh. Es macht einfach Spaß damit rauszugehen und sich zu bewegen. Der bouncy Effekt und die weichere Sohle bedarf es nur eine kurze Eingewöhnung, ansonsten ist es wie ein bequemes Sofa für die Füße!

Ich persönlich finde auch das Konzept hinter Run for Good prima und hierauf sollte weiter ein Fokus gelegt werden.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich noch keine Einschätzung machen, ob die Materialien auf Maisbasis eventuell eine kürzere Lebensdauer haben.

Aber jeder Laufschuhhersteller sollte umdenken und an zukunftsweisenden nachhaltigeren Materialien arbeiten. Nicht nur x-Prozent receycelte Bestandteile einbauen, sondern wirklich an Nachhaltigkeit arbeiten.

Ansonsten muss ich raus – eine weitere Runde mit den Triumph drehen! 😉

Test: Saucony Kinvara Pro

What? Wie bitte? Ein neuer Kinvara? Bereits der Zweite 2023? Doch was ist denn das?

Wie inzwischen bekannt ist, bin ich ein absoluter Kinvara Fan. Dies habe ich in den bisherigen Testberichten vom Kinvara 14, als auch den restlichen Saucony Testberichten oft sehr deutlich erwähnt.

Der Kinvara war der bewusste Einstieg in einen neutralen Laufschuh für Wettkämpfe. Er ist leicht, angenehm und schnell. Ein perfekter Schuh und treuer Begleiter seit Jahren.

Nun kommt Saucony mit einem völlig neuen Modell um die Ecke – dem Kinvara Pro. Saucony wirbt mit folgendem Text: “Effizienz ist alles, und genau deshalb haben wir den Kinvara Pro entwickelt. Er ist der erste seiner Art auf dem Markt und wurde entwickelt, um die täglichen Läufe mit Leichtigkeit zu absolvieren. Dieser Schuh kombiniert die leistungsstarke PWRRUN PB Dämpfung mit einer 3/4-Carbonfaserplatte für einen mühelosen Schub und bringt ein leichtes und luftiges Gefühl in ein tägliches Training. Nicht vom Namen täuschen lassen! Dieser Schuh bietet für jeden Läufer etwas. GIVE ENERGY. GET ENERGY. Die SPEEDROLL-Technologie und eine 3/4-Carbonfaserplatte treiben beim täglichen Läufen mühelos voran.”

Ich sehe schon – ihr seid genauso neugierig wie ich. Daher schauen wir uns die Details genauer an.

Anmerkung: Die Schuhe wurden mir freundlicherweise vom Hersteller für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keine Auswirkung auf das TestergebnisDer Artikel wurde von mir verfasst und obliegt keiner Zensur oder Korrektur von Dritten.

DATEN & FAKTEN

Die Fakten und Daten vom Hersteller

Auch dieser Schuh ist vegan und aus recyceltem Material.

Der Schuh ist ein Neutralschuh und die Sprengung liegt bei 8 mm (42 mm Ferse / 34 mm Zehenbereich) – und hier erkennt man direkt den Unterschied zum Kinvara 14 mit 4 mm Sprengung.

Das Gewicht liegt bei der Referenzgröße bei 269g (Kinvara 14 = 200g) und in der mir vorliegenden Größe EU46 bei 320g. Auch hier ein sehr großer Unterschied zum Kinvara 14 mit 227g (und das war sogar eine halbe Nummer größer).

Der Schuh besteht aus der PWRRUN PB Dämpfung aus mehreren Schichten, kombiniert mit einer 3/4 Carbonfaserplatte.

Mehr Dämpfung, breitere Ferse, kombiniert mit einem leichten und stabilen Laufgefühl – das ist der Kinvara Pro.

Die UVP in Deutschland liegt bei 200 Euro.

Und die Schuhe gibt es in der Farbpalette black/white, slime/umbra, superblue/indigo und white/infrared bei Männern und in black/white, white/ink und indigo/mauve bei den Damen.

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Ich habe die Testexemplare in weiß vor mir liegen und auch wenn die wuchtige Sohle einen direkt ins Auge springt, sind die Schuhe federleicht. Inzwischen – muss ich ganz ehrlich gestehen – könnte ich kein Gewicht der modernen Laufschuhe abschätzen, wenn ich sie in der Hand halte. Früher merkte man, ob das ein schwerer Brocken war, inzwischen sind alle federleicht, obwohl es die Unterschiede von teilweise über 100g pro Schuh immer noch gibt. Verblüffend.

Optisch wissen die Schuhe zu überzeugen, auch wenn sie in Kürze nicht mehr so schön weiß sein werden. Aber es sind eben Laufschuhe und diese werden früher oder später etwas dreckig. Auch die Straßenschuhe 😉

Interessant sind die gummierten Linien auf dem Fußrücken. Das erinnert mich an die Kickschuhe von David Beckham, damit man einen Ball anschneiden kann. Doch bei Laufschuhen? Optisch nett, dient es maximal zum leichten Schutz, ansonsten erschließt sich hier mir keinen weiteren Grund.

Die Füße werden gut umschlossen, Knöchel und Ferse gut gepolstert – kombiniert mit einer klassischen Schnürung.

Dazu die Speedroll Sohle mit der gegabelten Carbonfaserplatte. Ich vermute doch stark, dass die große Auskerbung den ein oder anderen Stein ein paar Meter mitschleifen wird. Schauen wir mal, ob es wirklich so kommt 😉 Update v. 31.08.: Kann ich bestätigen. Auf einem Schotterweg habe ich noch einige Kilometer einen größeren Stein “mit an Bord” gehabt 😉

Doch ich muss nun direkt loslaufen. Ein gutes, sehr angenehmes Laufgefühl ab dem ersten Meter, aber nicht das Aha-Gefühl und den Antrieb wie ich es beim Endorphin Elite gespürt hatte. Die Carbonplatten geben “gefühlt” nicht den Schub nach vorne, wie bei anderen Carbon-Racern (auch hier ein Update nach mehreren Läufen: läuft man gezielt Vorfuß, bzw. bergab Vorfuß spürt man sie dann doch, wenn auch etwas moderat). Doch das ist gar nicht so schlimm, denn so kann man angenehm vor sich hin”rollen” und es laufen lassen. Der Schuh fühlt sich von Kilometer zu Kilometer angenehm an. Ich habe ein moderates Tempo drauf und es macht einfach Spaß.

EINSATZGEBIET

Ein Carbonschuh für den Alltag? Damit wirbt Saucony.

Der Schuh taugt als Trainingsschuh, ebenso als Wettkampfschuh. Eine breite Palette. Ich selber muss ihn hierzu erst einem Langzeittest unterziehen, ob ein Carbonschuh, als Alltags-Trainingsschuh taugt.

FAZIT

Ich muss definitiv noch längere Läufe mit dem Kinvara Pro machen. Doch bisher, kann ich sagen: ein toller Schuh. Er rollt gut auf der Straße, er wirkt zuverlässig, ein stabiles Laufgefühl und wenn zwischendurch Gas gegeben wird, macht er mit. Er ist in vielen Temporegionen unterwegs und fühlt sich dort wohl. Bis auf den Namen hat er jedoch mit dem Kinvara nichts gemeinsam. Ja, beide können schnell, doch der Kinvara ist ein Lightweight Trainer bzw. ein Wettkampfschuh – der auf Minimalismus und Leichtigkeit setzt und der Pro – ist ein Carbon-Alltagsschuh. Ein Dailytrainer, der schnell, aber auch lange kann, aber sich nicht festlegen möchte. Probiert es doch einfach selbst auf und lasst euch überzeugen 😉

Test: Salomon Thundercross

Als ich mit dem Trailrunning angefangen habe, bin ich zwangsläufig beim Speedcross 3 von Salomon gelandet. Trails verbindet man direkt mit Salomon und eben deren Klassiker, den Speedcross. Doch ich fühlte mich absolut nicht wohl darin und schickte sie zurück. Ein Jahr später versuchte ich es mit dem Speedcross 4 – doch auch diese Schuhe gingen direkt Retour. Seit ich nun Trailläufer bin, habe ich bisher nie einen einzigen Salomon Schuh auf den Trails getragen. Die Passform des Speedcrosses haben mich von weiteren Salomon Käufen abgehalten. Es hat sich einfach ein gewisses Vorurteil gebildet. Weshalb? Sehr gute Frage, die ich heute nicht mehr beantworten kann.

Dieses Jahr testete meine Frau Julia bereits die Salomon Sense Ride 5. Aber Julia trägt auch sonst bereits öfters diverse Salomon Schuhe, daher kam sie auch mit diesen sehr gut klar. Vor Kurzem haben mich nun die Salomon Thundercross erreicht. Und auf den ersten Blick kamen direkt die Erinnerungen an den Speedcross hoch. Doch nur durch das äußere Erscheinungsbild. Wie und ob ich mit den Thundercross klar kam, lest ihr in folgendem Testbericht.

Anmerkung: Die Schuhe wurden mir freundlicherweise vom Hersteller für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keine Auswirkung auf das TestergebnisDer Artikel wurde von mir verfasst und obliegt keiner Zensur oder Korrektur von Dritten.

DATEN & FAKTEN

Die Schuhe haben eine geringe Sprengung von 4mm, dafür ein ordentliches Profil mit Stollentiefe von 5mm. Diese Schuhe haben was vor 😉 Kombiniert mit einem angenehmen Gewicht von 290g in der Standardgröße und 312g in Größe EU46, sind sie sicherlich nicht die leichtesten Schuhe, aber das spürt man nicht wirklich auf den Trails.

Wie bei Salomon gewohnt, ist das berühmte Quicklace System zur Schnürung vorhanden. Nach kurzer Eingewöhnungsphase, kommt man damit richtig gut klar. Geht schnell, Schnürsenkel in den Taschen reinstecken und los gehts. Nichts stört mehr auf den Trails und keine Gefahr damit hängen zu bleiben. Perfekt.

Gut gedämpfte Außensohle mit dem Salomon Energy Foam und ein robustes Obermaterial.

Die Salomon Sensifit Passform passt sich angenehm den Fuß an und hat eine normale Weite.

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Der Thundercross ist auf Komfort ausgelegt. Das Material ist dicker und weicher und man sieht es dem Schuh auch an – hier ist “einiges dran”. Die hohe Außensohle ist richtig gut gedämpft, schützt auf den Trails, aber kann auch performen. Man sollte sich nicht von der Sohle blenden lassen. Die aggressive Stollen packen auf den Trails, gerade in tiefen matschigen Böden richtig zu, aber auch auf nassen Steinen ist man sicher unterwegs. Diese Schuhe wollen weniger in den Wald, sie wollen auf herausfordernden Trails – alpin, unwegsames Gelände bei nicht perfektem Wetter.

Die Füße sind in dem robusten Obermaterial gut geschützt und an den wichtigen Stellen (Zehenbox) verstärkt.

Ich war nun mehrmals mit den Schuhen unterwegs. Bei Temperaturen über 25 Grad kann es in den Schuhen etwas warm werden. Doch oberhalb von 1.500 Metern, wenn es etwas frischer wird, oder wenn man lange unterwegs ist kann dies wieder zum Vorteil werden. Aber generell sehe ich dadurch die Schuhe eher für die Herbst- / Wintersaison. Daher baute ich auch Läufe bei Starkregen ein und die Kontrolle und der Grip konnten überzeugen.

Dazu rollen die Schuhe erstaunlich gut. Sie sind bequem, nicht zu eng und der Fuß sitzt gut.

EINSATZGEBIET

Die Thundercross, mit ihrem tieferen Profil und dem dickeren Außenmaterial sind eindeutig für den feuchten Herbst gemacht. Im Sommer kann es in den Schuhen schon sehr warm werden und die Außensohle will auf matschigen tiefen Untergründen gelaufen werden. Und hier wird der Herbst aber auch der Winter prädestiniert dafür sein.

Von den Distanzen wird der Schuh eine breite Palette bieten können. Er ist kein Racer, aber ist durchaus für das Training, bzw. für mittellange, wenn nicht sogar richtig lange Läufe super geeignet.

FAZIT

Salomon sind sehr erfahren auf den Trails und haben für jedes Einsatzgebiet inzwischen einen passenden Schuh. Nun ein vollständig neues Modell. Am Thundercross ist einiges dran, aber auch einiges geboten. Er schützt die Füße und bietet vor allem viel Komfort. Dazu die aggressiven Stollen – der speziell auf tiefe Böden und Felsen ausgelegt ist. Auf den Schuh ist auf all diesen Unetgründen Verlass. Mein erster Salomon Schuh und ich trage ihn gern. Er schmiegt sich gut um den Fuß, die Quicklace Schnürung funktioniert gut und das Laufen macht Spaß. Ein Schuh, auf dem man sich vorallem im Herbst drauf freuen kann. Viel Regen, viel Matsch, nasses Laub, Wurzeln und Steine – hier wird er definitiv seine Stärken ausspielen und letztendlich Dich wieder sicher nach Hause führen.

Auch wenn er nicht mein täglicher Trainingsschuh wird, werde ich diese doch desöfteren in der dunklen Jahreszeit tragen.

Test: The North Face Enchanted Trails Collection

Ich hatte vor einigen Monaten das erste Mal ein Outfit (die Summit Run Collection) von The North Face im Test gehabt und wurde sehr positiv überrascht. Nun habe ich vor kurzem die Enchanted Trails Collection bestehend aus:

  • Lightbright T-Shirt
  • Running Windjacke
  • Limitless Lauf Shorts

zum Test erhalten.

Anmerkung: Dieses Outfit wurden mir freundlicherweise vom Hersteller für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keine Auswirkung auf das TestergebnisDer Artikel wurde von mir verfasst und obliegt keiner Zensur oder Korrektur von Dritten.

Schauen wir uns jedes einzelne Kleidungsstück im Detail an:

Das Shirt – Lightbright Shirt (UVP: 40 Euro)

Schwarzes Shirt mit reflektierenden Logos (identische Vorder- und Rückseite). Schlichter und klassischer als dieses Laufshirt geht es nicht. Es ist angenehm zu tragen, trägt die Feuchtigkeit gut nach außen und tut was es soll. Nichts reibt, nichts stört, auch bei längeren Läufen nicht. Es trocknet auch schnell wieder und ist leicht. Daher will ich auch gar nicht viele Worte verlieren.

Fazit: Mit diesem Shirt macht man nichts falsch. Preis – Leistung absolut top. Wem schwarz (TNF Black) als Farbe nicht gefällt, hat noch vier weitere zur Auswahl: türkis, blau, grün oder orange.

Die Shorts – Limitless Lauf-Shorts (UVP: 50 Euro)

Auf den ersten Blick klassische Laufshorts, mit Reflektoren, einer Gesäßtasche mit Reißverschluss und schicker Farbe (Blue Coral). Doch was ist denn das für ein Material? Die Hose fühlt sich vom Stoff eher wie eine Regenhose aus Plastik bzw. einer Badeshorts an 🙂 Laut TNF ist das “100% Recycelter & glatter Polyester mit FlashDry™ und wasserabweisender, PFC-Freier und haltbarer DWR-Beschichtung“.

Und schlüpft man herein, ist die Hose etwas weiter und luftiger als man bei seiner Größe rechnet. Bei den Shorts aus dem vorherigen Test (aus der Summit Run Collection) passte die Hose perfekt. Diese Hose ist etwas schlabbriger, hat laut Seite eine “bequeme” Passform und was soll ich sagen? Ich musste sie gut zubinden, dass sie Halt hat. Sie passt, sie rutschte beim Laufen auch mit Schlüssel hinten drin nicht, aber ich mag es dann doch etwas eng anliegender.

Ansonsten wurde ich positiv überrascht. Auch bei Temperaturen um die 30 Grad, kam ich nicht mehr zum Schwitzen, als bei anderen Shorts. Daher das Material verursacht keinen Hitzestau und ist durchaus tauglich für einen heißen Sommer.

Ich hatte auch einen guten Testcase innerhalb von zwei Tagen gehabt – zwei Tage Dauerregen. Lange wasserabweisend sind die Shorts jedoch nicht. Je nach Laufgeschwindigkeit und Außentemperatur trocknet sie partiell (an den unteren Hosenbeinen) wieder recht schnell.

Fazit: Klassische Laufshorts ohne besondere Highlights. Nicht meine “Favourite Shorts” – aber wer eine einfache, luftige und etwas weiter geschnittene Shorts sucht, wird hiermit definitiv fündig werden. Alternativ kann sie jederzeit als Freizeit- und / oder Badeshorts zweckentfremdet werden 😉 Und schaut mal auf der Seite von TNF vorbei – es gibt richtig coole Farbkombinationen und Muster für diese Hose 😉 Generell würde ich sagen, ist das Einsatzgebiet das Training und kürzere Läufe, jedoch nicht Ultratrailtauglich. Aber das will die Shorts auch gar nicht sein, da gibt es dann die passendere Modelle im Portfolio von TNF.

Die Jacke – Running Windjacke (UVP: 100 Euro)

Eine gute Windjacke ist inzwischen ein wichtiger Bestandteil im Trailrunning! Warum? Sie sind leicht und helfen nicht nur gegen Wind, sondern vor allem gegen Auskühlung. Ist man oben am Gipfel, wird die Jacke kurz drüber gezogen und ist direkt geschützt. Dreht sich das Wetter? Kein Problem – Jacke drüber und man hat einen leichten Basisschutz gegen Wind und Kälte. Aber auch die ersten Regentropfen lassen sich damit gut abfangen. Windjacken fürs Traillaufen haben meistens ein minimalistisches Packmaß und wiegen kaum was, so dass man sie immer in seinem Rucksack dabei haben sollte.

Die Running Windjacke von TNF fällt direkt durch ihren Style auf. Das Muster und die Farbe im Test hat den klangvollen Namen “Tropical Peach Enchanted Trails Print” und sticht direkt ins Auge.

Die Jacke ist im Vergleich zu Konkurrenzprodukten nicht die leichteste und hat nicht das kleinste Packmaß – passt jedoch trotzdem locker in die Laufweste.

Sie trägt sich angenehm. Das Laufen geht ohne Probleme, auch wenn sie etwas weiter geschnitten ist. Aber auch sie hat wie die meisten Funktionsjacken ein klassisches Problem – man kommt schnell ins Schwitzen. Leider geht auch hier bei harten Einheiten nicht ausreichend Feuchtigkeit raus.

Doch wenn man oben auf über 1.500 Metern Höhe ist, kann man sich gut vor Wind und Kälte mit schützen. Dafür ist sie perfekt.

Die Jacke besitzt zwei Seitentaschen. Eine mit und eine ohne Reissverschluss. Warum jedoch der Reissverschluss so klein ist, dass man ihn einfach kaum zwischen die Finger bekommt, bleibt mir ein Rätsel. Klar, Minimalismus und wenig störende Kleinteile – aber so minimal, dass man sie kaum sieht, bzw. benutzen kann, ist dann doch zu viel des Guten 😉

Fazit: Die Mode kommt inzwischen auf die Trails. Immer mehr Farben und Muster. Sie überzeugt vor allem durch ihren auffälligen Style. Daher wer ein wenig auf eine modische Jacke schielt, wird hier sofort fündig. Doch auch die Funktionalität kommt nicht zu kurz. Ja, sie taugt als Windjacke bei kräftigem Wind. Doch kommt sie bei der Luftzirkulation schnell an ihre Grenzen. Eine Jacke, die super funktioniert wenn man eine Schutzschicht oben auf dem Berg – bei einer Pause – braucht. Im Einsatz mit mehr Performance – wäre sie bei normalen Temperaturen während der Saison weniger geeignet.

Ansonsten wieder eine erfrischende Kollektion. The North Face weiß, funktionale und stylishe Outfits für die Trails auf den Markt zu bringen! Daher bleibt der Hersteller seinem Motto treu #neverstopexploring und dabei mit Stil 😉

Test: Adidas Terrex Soulstride Flow

In den letzten Jahren hatte Adidas Terrex den Trailrunning Markt etwas aufgemischt. Erst mit dem überragenden Speed Ultra, dann den Agravic Ultra und zu guter Letzt mit dem Agravic Flow 2.0. Bei allen Schuhen wirkten Profis aus dem Adidas Terrex Team mit. Nicht jedoch beim Soulstride Flow – zumindest ist dies nicht bekannt. “Maximale Dämpfung für maximalen Spaß beim Erkunden und Auspowern.” – dieser Schuh steht für einen bequemen Schuh durch hohe Dämpfung auf den Trails. Wie bequem es damit auf den Trails wird und ob es am Ende nicht zu bequem wird, erfahrt ihr hier in diesem Bericht 😉

Anmerkung: Die Schuhe wurden mir freundlicherweise vom Hersteller für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keine Auswirkung auf das TestergebnisDer Artikel wurde von mir verfasst und obliegt keiner Zensur oder Korrektur von Dritten.

DATEN & FAKTEN

Ein Trailschuh entwickelt mit maximalen Tragekomfort und den vielseitigen Einsatz auf Schotterwegen und Trails. Adidas Terrex wirbt den Soulstride Flow mit folgenden Fakten:

  • Leichte Dämpfung: Die REPETITOR EVA-Zwischensohle wurde für ultimativen Komfort auf langen Trails entwickelt und bietet eine weiche Dämpfung bei niedrigem Gewicht.
  • Unterstützender Tragekomfort: Das Obermaterial aus Mesh bietet eine optimale Zoneneinteilung für Atmungsaktivität, Stretch und Halt.
  • Verlässlicher Trip: Die Continental Gummiaußensohle bietet zuverlässigen Grip auf Wurzeln, Steinen oder Schotter, egal ob bei Nässe oder Trockenheit.
  • Teilweise aus recycelten Materialien hergestellt: Dieses Produkt besteht zu mindestens 50 % aus recycelten Materialien und ist nur eine der Lösungen, mit denen Adidas dazu beiträgt, Plastikmüll ein Ende zu setzen.
  • Gewicht: In meiner Größe (EU46) wiegt ein Schuh 357g – das ist für einen Trailschuh ein ordentliches Gewicht.
  • Sprengung: 8mm

REINSCHLÜPFEN / PASSFORM / ERSTER EINDRUCK

Klassische Adidas Terrex Passform. Das ist der erste Eindruck nach dem Hineinschlüpfen. Etwas schmäler geschnitten, gerade im Bereich des Mittelfußes führt der Schuh den Fuß eng. Aus meiner persönlichen Sicht nicht ganz optimal für meine Füße. Für viele Läufer*innen ist dies aber ein entscheidendes Argument für einen guten Halt in Schuhen. Daher kann es bei breiteren Füßen ein – zu Beginn – unangenehmes Gefühl vermitteln, welches sich aber nach etlichen Kilometern legt und man sich an diese Passform gewöhnt.

Die Schuhe sind gut und solide verarbeitet. Klassische Schnürung, luftiges Obermaterial, aber um Mittelfuß und Ferse sehr steif. Trotzdem angenehm zu tragen, denn nichts drückt oder reibt an Ferse oder Knöcheln. Ein weiterer Vorteil – eine gute Rundum-Protektion. Der Nachteil, definitiv kein agiler Schuh. Aber das soll er auch nicht sein. Er soll langsam an die Trails heranführen. Und durch die Dämpfung haben die Schuhe zwar eine ordentlich dicke und steife Sohle, aber dadurch sind die Füße auch rundum gut geschützt. Auch die bekannte zuverlässige Continental Sohle schützt die Fußsohle vor spitzen Gegenständen und gibt wie gewohnt auch einen guten Halt auf unterschiedlichen Untergründen. In feuchteren Umgebungen, ob es nun nasse Wurzeln oder Felsen sind, kommt er an seine Grenzen und es ist etwas mehr Achtsamkeit notwendig.

EINSATZGEBIET

Laut Adidas Terrex Senior Product Manager Rowan Boyd soll der Schuh Läufer*innen Vertrauen auf den Trails geben. Sprich, es ist ein Trailschuh mit moderner Technik für den / die Trailrun – Einsteiger*in. Ein bequemer Schuh für die langen Trails.

Der Schuh eignet sich optimal für Wald- und Kieswege – für leichte, nicht zu technischen Trails. Der Schuh will länger getragen werden, eignet sich aber auch für die kurze Feierabendrunde. Es ist jedoch kein Schuh für schnelle Läufe. Da gibt es dann doch passendere Modelle auf dem Markt.

FAZIT

Ein Schuh für Trailrun-Neueinsteiger*innen. Dafür wurde er entwickelt und dafür ist er auch gedacht. Ein solider Schuh für nicht technische Trails. Aus meiner persönlichen Sicht jedoch, sind die Schuhe zu steif, zu schwer und sind schon fast ein ein “flotterer Wanderschuh”. Versteht mich nicht falsch. Es ist ein guter Schuh. Wer einen Schuh für die Rotation und den gemütlichen langsamen Dauerläufen im Training sucht ist hier richtig oder wer neu in diesem Sport ist, sollte definitiv sich diese Schuhe genauer anschauen.

Test: Saucony Xodus Ultra 2

Im Juni 2022 habe ich den Xodus Ultra aus dem Hause Saucony getestet. Der Schuh war die Überraschung der letzten Saison und ich trage ihn immer noch sehr gerne.

Umso erfreulicher, dass der Schuh gut ankam, denn dann gibt es meistens einen Nachfolger. So auch hier – den Xodus Ultra 2. Ob er mit seinem Vorgänger mithalten kann oder ob es hier Verbesserungen gab, lesen wir im folgenden Artikel.

Anmerkung: Die Schuhe wurden mir freundlicherweise vom Hersteller für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keine Auswirkung auf das Testergebnis. Der Artikel wurde von mir verfasst und obliegt keiner Zensur oder Korrektur von Dritten.

DATEN & FAKTEN

Nach dem Öffnen der Schachtel fällt eine dezentere Farbe – als beim Vorgänger – auf. Ein grauer Schuh mit angenehmen Blautönen. Saucony nennt die Farbe Fossil Basalt – sie gefällt mir. Das grau passt definitiv besser in die Berge als das grelle Gelb der Vorgänger.

Ein kurzer Blick auf die Fakten – alle weitere Informationen könnt ihr auf der Herstellerseite nachlesen:

  • Ultraleichter PWRRUN PB-Schaumstoff und langlebiger PWRRUN-Rahmen für maximale Dämpfung
  • 3-teilige PWRTRAC Außensohle für unglaubliche Traktion auf unbekanntem Terrain
  • Kategorie: Trail – Neutral
  • Sprengung: 6mm (32.5mm Ferse / 26.5mm Vorfuß)
  • Gewicht: 272g
  • Nachhaltigkeit: Dieses Modell ist vegan und enthält recycelte Materialien.

REINSCHLÜPFEN / PASSFORM / ERSTER EINDRUCK

Er ist ganze 2g leichter, als sein Vorgänger 🙂 Ok, dass konnte ich beim ersten Tragen nicht spüren, aber er fühlt sich gut an. Bedeutet, für die Statistiken: in der Größe EU46.5 bringt er 327g pro Schuh auf die Waage.

Etwas schade, die Zehenbox ist etwas schmäler geworden. Genau das, was ich bei Saucony immer liebte, dass meine Füße mehr Platz haben. Versteht mich nicht falsch, sie haben immer noch ausreichend Platz, eben ist es nun etwas eng anliegender.

Die 6mm Sprengung und die klassischen Schnürung hat er beibehalten. Auch in diesen Schuhen sorgen der verstärkte Fersenbereich und die gummierte Zehenkappe für ausreichend Schutz.

In der Zwischensohle ist wieder der ultraleichte PWRRUN PB verbaut und der langlebige PWRRUN Rahmen für eine angenehme Dämpfung. Auch hier kommt wieder eine dreilagige PWRTRAC Außensohle zum Einsatz für sichere Traktion auf unebenen Terrain. Die Sohle gibt einen sicheren Schutz vor spitzen Steinen oder anderen spitzen Gegenständen.

EINSATZGEBIET

Auch der Nachfolger ist für die langen Trails vorgesehen. Und nicht nur für die einfachen Trails, sondern auch im alpinen Umfeld. Mit leichten Einschränkungen auf richtig technischem Umfeld, aber er kann hoch hinaus.

FAZIT

Der Vorgänger war eine Kaufempfehlung. Ein Schuh der Spaß machte, bequem ist und zu jeder Zeit zu überzeugen wusste. Aber auch der Xodus Ultra 2 ist ein wahnsinnig toller Schuh. Auch wenn an der Form etwas gearbeitet wurde (und für meinen Fuß zum Nachteil) – überzeugte der Schuh in vielerlei Hinsicht. Ohne Schnickschnack kann er überzeugen. Als bequemen Schuh, für unterschiedliche Untergründe auf langen langen Trails. Die Optik passt, die verbauten Materialien harmonisieren zusammen. Und der Schuh rollt und rollt. Er kann schnell, er kann langsam, aber vor allem eins: sicher und bequem die Füße auf den langen Trails tragen.

Wieder einmal ein gelungener Schuh von den Amerikanern! Ihr werdet mich öfters mit dem Xodus Ultra 2 an meinen Füßen sehen.

Test: Salomon Sense Ride 5

Premiere – nicht nur das es ein Salomon Schuh in den Test geschafft hat, sondern dass es ein Frauenmodell ist. Sprich: meine Frau Julia war dieses Mal mit dem Testen dran. Sie ist seit Jahren ebenfalls sehr erfahren in den Bergen und läuft mehrfach die Woche die Trails hier in den Alpen. Schauen wir doch, was Julia zu den Schuhen zu berichten hat.

Kleine Anmerkung: Sie hat definitiv mehr Salomon Erfahrung als ich 😉

Vom Sense Ride 5 hört man viel und ist vielleicht der unterschätzteste Schuh aus der Trailrunning-Reihe von Salomon. Nicht ein Performance Schuh wie ein S/Lab, Ultra oder die Pulsar Reihe, aber wohl der Allrounder schlechthin.

Werfen wir nun ein Blick drauf:

DATEN & FAKTEN

Der Hersteller Salomon schreibt auf seiner Seite:

“Ein vielseitiger Trailrunning-Schuh für alle Einsatzgebiete: Der SENSE RIDE 5 ist auf kurzen, schnellen Trailläufen ebenso in seinem Element wie bei Ultralangstrecken. Ein extrem bequemes Allround-Talent, das sich spielend leicht an verschiedenste Geländearten anpasst. Die ausgewogene Zwischensohle sorgt für die nötige Dämpfung und Reaktivität, der Schaft aus Engineered Mesh mit SensiFit™ für die richtige Menge bequemen Halt.”

Weitere Fakten des Herstellers:

  • Energy Save-Zwischensohle – richtige Mischung aus bequemer Dämpfung und angemessener Reaktivität
  • All Terrain Contragrip für sichere Trittfestigkeit
  • Leichter, flexibler und langlebiger Schaft aus 3D-Gewebe – für optimierten Halt
  • Gewicht: 247g in der Referenzgröße für Damen / 286g bei den Herren
  • Das Testmodel hat die Größe EU40.5 und wiegt 273g – kein Leichtgewicht, aber ein guter Mittelwert.

REINSCHLÜPFEN / PASSFORM / ERSTER EINDRUCK

Den Schuh gibt es in fünf Farbkombinationen. Julia hat den Sense Ride in der Kombi Tea Rose / Fiery Red / Vanilla Ice erhalten. Wer auch immer sich diese Namen für Farben ausdenkt – im ersten Moment klingt dies eher nach einer Duftkerze oder einem Tee, als an die Farben eines Trailschuhs 😉 Da es für viele ebenfalls ein Faktor ist, das Design ist ansprechend. Die Schuhe wirken nicht globig, sondern elegant und sportlich.

Der Schuh schmiegt sich gleich an die Füße und hat eine angenehme und gut sitzende Passform. Hinzu kommt das bekannte Schnürungssystem Quicklace von Salomon. Es ist nicht für jeden das passende System, doch weiß man mit umzugehen, kann der Fuß gut fixiert werden.

Julia ging direkt damit auf unseren Haustrails los. Bedeutet, von Wald- und Schotterwegen auch Singletrails mit Wurzeln und Steinen, als auch in den höheren Regionen das technische alpine Umfeld mit ordentlichen Up- und Downhill Passagen. Der Schuh war auf jeglichem Terrain ein zuverlässiger Partner.

EINSATZGEBIET

Ob von der Haustür zum Trail, im Stadtpark, im Wald oder doch im anspruchsvolleren Gelände – der Sense Ride ist ein zuverlässiger Schuh. Wie bereits erwähnt, er ist kein Performance- oder Wettkampfschuh, doch bedeutet es nicht, dass es nicht auch schneller werden darf.

Der Schuh will ein Allrounder sein und das ist er. Ein Bequemer dazu. Für die kurzen, aber auch langen Trainingseinheiten. Auch ein perfekter Schuh für jeden Einsteiger in die Trailrunning Welt.

FAZIT

Ein toller Trailrunning Schuh. Für Einsteiger, aber auch ambitionierte Läufer:Innen, die einen zuverlässigen angenehmen Trainingsschuh suchen. Auch hat sich der Sense Ride 5 gut auf Wanderungen geschlagen. Eben ein Allrounder.

Julia hat die Passform, der gute Halt und das angenehme Tragegefühl überzeugt. Sie baut den Sense Ride regelmäßig in ihr Training ein und hat bereits ordentlich Kilometer mit heruntergespult.

Und für den – heutzutage günstigen Preis (OVP 130,00 Euro) kann eine klare Kaufempfehlung ausgesprochen werden.

Anmerkung: Der Schuh wurde mir vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Dies wird jedoch keinen Einfluß auf meine in diesem Bericht widerspiegelnde Meinung haben.